Alternative Berufswege: als Volljuristin ins Content Marketing

Blick auf ein antikes Gerichtsgebäude.

Die klugen Köpfe hinter Kolibri Online

Ob klassische Übersetzer_innen, Literaturwissenschaftler_innen oder Museumspädagog_innen – bei Kolibri Online tummeln sich viele schlaue Köpfe mit den unterschiedlichsten beruflichen Backgrounds. Und seit neuestem auch eine Volljuristin. Der Job als Onlineredakteurin im Content Marketing ist dabei wohl eher ungewöhnlich für meinen Studienabschluss. Wie ich im Content Marketing gelandet bin und warum redaktionelle SEO auch für Anwält_innen und Kanzleien so wichtig ist, erzähle ich in diesem Beitrag.

Mein Weg zu SEO-Texten und Content Marketing

Als Jurastudent_in oder Jurist_in hat man nicht wirklich etwas mit dem Thema SEO zu tun – ich würde sogar behaupten, dass die meisten bei dem Begriff SEO erstmal nur ein großes Fragezeichen im Kopf haben. So ging es auch mir, als ich am Anfang des Studiums auf eine Stellenanzeige stieß, in der eine kleine Hamburger Kanzlei für Arbeitsrecht Unterstützung für regelmäßige Blogbeiträge zum Thema Arbeitsrecht suchte. Kreative Rechtstexte abseits des klassischen und eintönigen Gutachtenstils schreiben? Das klang spannend! Also bewarb ich mich auf die Stelle und durfte schon bald erste Blogtexte rund um das Arbeitsrecht schreiben.

Was ich nicht wusste: Meine Texte sollten keine klassischen Blogbeiträge bleiben, sondern eine gezielte Strategie zur Suchmaschinenoptimierung sein. Die Begriffe Content Marketing, Keyword-Strategie und redaktionelle SEO waren für mich allerdings völliges Neuland. Doch mit der Zeit habe ich gelernt, wie guter SEO-Content aufgebaut und eingebunden werden muss und wie Content Marketing funktioniert.

Während meine Kommilitonen und Kommilitoninnen über die Jahre (vom 1. Semester bis zum 2. Staatsexamen dauert die juristische Ausbildung übrigens in der Regel zwischen 7 und 10 Jahre) in verschiedenen Kanzleien arbeiteten, bin ich der Erstellung von SEO-Content mit rechtlichem Schwerpunkt über 8 Jahre lang treu geblieben.

Deswegen habe ich nach meinem Abschluss als Volljuristin auch nur einen kurzen Abstecher als Anwältin bei einem Legal Tech Start Up gemacht, eh mich mein Weg doch wieder zurück zu Suchmaschinenoptimierung und Content Marketing geführt hat. Seither unterstütze ich Kolibri Online als Onlineredakteurin mit dem besonderen Schwerpunkt Recht.

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Warum SEO auch für Anwält_innen und Kanzleien so wichtig ist

Ob Kuchenrezept, neue Krankenversicherung oder die passende Rechtsberatung – die meisten Menschen suchen online bei Suchmaschinen, wie Google, nach passenden Tipps und Informationen. Für Anwält_innen und Kanzleien sind Suchmaschinen damit eine Quelle für die Generierung von neuen Mandaten. Mittlerweile haben die meisten Anwält_innen und Kanzleien auch eine eigene Webseite – in der Regel sind diese jedoch nicht suchmaschinenoptimiert. Die Folge: Potenzielle Mandanten können mich als Anwält_in oder Kanzlei gar nicht finden, weil ich in den Suchmaschinenergebnissen bei Anfragen, wie „Rechtsanwalt Hamburg Familienrecht“ weit hinten auf Seite 8 oder 10 gelistet bin.

HINWEIS

Studien haben mittlerweile mehrfach belegt, dass User bereits auf Seite 2 der vorgeschlagenen Suchmaschinenergebnisse das Interesse verlieren und sich bei ihrer Suche für ein Ergebnis auf der ersten Seite entscheiden.

Anwält_innen aus beliebten Fachanwaltssparten oder in größeren Ballungsgebieten haben es besonders schwer. So sind in Hamburg (Stand 01.01.2020) allein 537 Fachanwält_innen für Arbeitsrecht zugelassen. Und das gilt nicht nur für das Arbeitsrecht. Auch als Anwält_in im Strafrecht, Steuerrecht, öffentlichen Recht oder Erb- oder Familienrecht muss man sich online gegen eine enorm große Konkurrenz durchsetzen.

SEO-Maßnahmen für Anwält_innen und Kanzleien

SEO für Anwält_innen und Kanzleien ist mittlerweile mehr als nur Keywords in einem Text unterzubringen. Denn mit der Zeit haben auch Suchmaschinen wie Google dazugelernt und die Suchintention der User_innen erkannt.
Deshalb ist eine gezielte Content-Strategie gefragt, die mit cleverem SEO-Content die Suchintentionen der User berücksichtigt und die richtigen Keywords verwendet.

Als Volljuristin mit SEO-Know-how kann ich Kanzleien und Legal Techs in vielen wichtigen Bereichen der redaktionellen Suchmaschinenoptimierung helfen:

  • Dank meiner juristischen Ausbildung weiß ich, welche Keywords für Anwält_innen und Kanzleien bestimmter Branchen aussagekräftig sind und welche eher zu vernachlässigen sind. Passende Keywordsets können dadurch effizienter erstellt werden.
  • Ein Google My Business-Account liefert (potenziellen) Mandanten nicht nur wichtige und hilfreiche Informationen, sondern kann auch das Suchmaschinenranking erheblich verbessern.
  • Cleverer SEO-Content in Form von Blogbeiträgen und Websiteinhalten sorgen für eine höhere Sichtbarkeit in den Suchmaschinen und können dadurch neue Mandate generieren. Dabei muss die Zielgruppe analysiert werden und der Sprachstil entsprechend angepasst werden. Schließlich macht es einen Unterschied, ob mit Blog-Content beispielsweise Fachpersonen oder Laien angesprochen werden sollen.

SEO-Optimierung für Anwält_innen und Kanzleien

  • Gezielte Keywordrecherche und -analyse
  • Formulieren Sie kurz, klar und mit dem Ziel im Blick.
  • Lokale Keywords analysieren und einbinden
  • Google My Business-Account
  • Webseiten- und Blog Content

Als Juristin abseits der klassischen Rechtsberufe

Nach dem 1. und 2. Staatsexamen ist der Karriereweg für Jurist_innen meistens vorgegeben. In der Regel werden die meisten Absolvent_innen Anwält_innen, Richter_innen oder Jurist_innen in der Verwaltung. Neben den ganz klassischen Berufen für (Voll-)Jurist_innen gibt es immer wieder Positionen in der Wirtschaft oder Politik, die von Jurist_innen besetzt werden. Und auch in den Print- und Digitalmedien sind juristische Abschlüsse gefragt – denn wer als Redakteur_in über große Prozesse und Gesetzesänderungen schreiben will, sollte ein entsprechendes juristische Know-how mitbringen.

Klassische juristische Schriftsätze gegen spannenden SEO-Content tauschen ist sicher ein ungewöhnlicher Schritt – bringt für Anwält_innen und Kanzleien aber den Vorteil, dass wir so fachliches Know-how mit SEO-Expertise verknüpfen und dadurch perfekt passenden SEO-Content liefern können. Und nach zwei Staatsexamen und unzähligen Probleme von Anfechtung bis Zwangsvollstreckung bin ich froh klassische Schriftsätze gegen spannenden SEO-Content tauschen zu dürfen! 😉

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Stephanie Goetzke, Volljuristin
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