Erfolgreich bloggen: 8 Tipps für tolle Blogtexte

Kaffeebecher steht auf Holztisch

Es gab eine Zeit, da waren Blogs nicht viel mehr als die Online-Tagebücher privater Nutzer. Ein redaktionelles Konzept, einheitliche Tonalität oder gar Suchmaschinenoptimierung waren nebensächlich. Das hat sich geändert: Heute gehören Blogs zur SEO-Grundausstattung und sind ein wichtiges Marketing-Tool für Unternehmen. Hochwertiger Content ist dabei kein nettes Extra, sondern eine Voraussetzung für einen erfolgreichen Blog. Aber wie schreibt man gute Blogtexte? Diese acht Tipps zeigen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Finden Sie heraus, was die Leser_innen wissen wollen.

Fast jedes Thema lässt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln beschreiben. Wer eine bestimmte Gruppe Leser_innen ansprechen möchte, sollte also wissen, was sie interessiert – was ihre Sorgen, Wünsche oder Ängste sind. Zugegeben, bei einem Thema wie „Schulweg üben“ fällt das leichter als bei „Software für CNC-Fräsen“. Aber eine erste Recherche und die gängigen W-Fragen- und Keyword-Tools vermitteln meist einen guten Eindruck davon, welche Aspekte eines Themas wichtig sind.

ABER …

Bei der Recherche findet man häufig sehr viele und sehr ausführliche Informationen. Nicht alle davon gehören in den Text: Wer viel recherchiert, muss viel aussortieren.

Formulieren Sie kurz, klar und mit dem Ziel im Blick.

„Ich schreibe dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit hatte, einen kurzen zu schreiben“. Dieses Zitat wird vielen großen Schriftstellern zugeschrieben – weil sie alle wussten, wie schwer es sein kann, eine Sache auf den Punkt zu bringen. Machen Sie sich bei jedem Thema, bei jedem Textabsatz und jeder Headline bewusst, was Sie eigentlich sagen wollen. Dann kürzen Sie alles, was für diese Aussage nicht unmittelbar notwendig ist.

ABER …

Die Betonung liegt auf „klar“. Kurze Sätze allein reichen nicht – Ihre Leser_innen müssen verstehen, was Sie ihnen sagen wollen.

Schreiben Sie aktiv statt passiv.

„Es sollte immer geschrieben werden, wie man spricht“ oder „Schreib wie du sprichst“ – was gefällt Ihnen besser? Aktiv formulierte Sätze sind nicht nur leichter lesbar, sie sprechen die User_in auch direkt an – und Sie vermeiden Hilfsverben und Nebensatzkonstruktionen, die den Text unnötig kompliziert machen.

ABER …

Kein Aber. Aktiv statt passiv.

Nehmen Sie sich Zeit für die Headlines.

In vielen Fällen entscheidet die Headline darüber, ob die User_innen einen Text lesen oder gleich zur nächsten Seite springen. Darum lohnt es sich, ein bisschen Arbeit in die Headline zu investieren. Eine gute Headline:

  • ist klar und prägnant
  • macht die Leser_innen neugierig
  • weckt Emotionen
  • vermittelt einen klaren Mehrwert

Natürlich muss Ihre Headline nicht alle diese Anforderungen erfüllen – mindestens eine davon sollte es aber sein.

ABER …

Nicht jedes Blog-Thema eignet sich für große Emotionen. Das muss es auch nicht. Eine Headline zum Thema „automatische Fensterheber“ ist dann gut, wenn sie sachlich und ansprechend vermittelt, was die User_in erwartet.

Junge Frau vor Laptop mit Kaffeetasse in der Hand

Tipps für tolle Blogtexte

  • Finden Sie heraus, was Ihre Leser wissen wollen.
  • Formulieren Sie kurz, klar und mit dem Ziel im Blick.
  • Schreiben Sie aktiv statt passiv.
  • Nehmen Sie sich Zeit für die Headlines.
  • Seien Sie großzügig mit Zwischenüberschriften.
  • Vergessen Sie alle Floskeln, die Sie kennen.
  • Liefern Sie die Infos, die sonst keiner hat.
  • Lassen Sie sich auf Ihr Thema ein.

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Seien Sie großzügig mit Zwischenüberschriften.

Mal ehrlich: Keine von uns liest einen Onlinetext von vorne bis hinten durch. Nach Headline, Intro und dem ersten Absatz wird der Text nur noch überflogen, um die relevanten Infos zu finden. Aussagekräftige Zwischenüberschriften erleichtern das „Scannen“ des Textes – und steigern die Wahrscheinlichkeit, dass die User_innen nicht sofort zur nächsten Seite springen.

ABER …

Wenn ein Text nur noch aus H2 und H3 besteht, klappt das mit dem Überfliegen auch nicht mehr. Ein Textabsatz sollte mindestens 3-5 Sätze haben, um eine Zwischenüberschrift zu verdienen.

Vergessen Sie alle Floskeln, die Sie kennen.

… und verwenden Sie stattdessen neue, einzigartige Formulierungen. Wer zum hundertsten Mal „Klein, aber fein …“ oder „Maßgeschneiderte Lösungen“ liest, weiß ganz genau, dass sie hier nichts Neues erwartet.

ABER …

Auch neue Formulierungen müssen in sich schlüssig sein, damit sie die Leser_innen ansprechen. Denken Sie also am besten nicht zu sehr um die Ecke, wenn Sie formulieren – der direkte Weg ist immer der beste.

Liefern Sie die Infos, die sonst keiner hat.

Täglich werden Unmengen an Content zu jedem nur denkbaren Thema produziert. Eine Möglichkeit, sich von der Masse abzuheben ist, den Leser_innen einen wirklichen Mehrwert zu bieten. Das kann zum Beispiel eine Infografik sein, die ein Thema zusammenfasst, ein Produktvergleich, ein Erfahrungsbericht oder einfach irgendein Aspekt eines Themas, den Ihre Wettbewerber nicht berücksichtigen. Damit wird Ihr Blogbeitrag einzigartiger und authentischer – und das ist nicht nur für Ihre Leser_innen, sondern auch für Google entscheidend.

ABER …

Es ist unmöglich, in jedem einzelnen Blogbeitrag etwas vollkommen Neues und Individuelles zu veröffentlichen – dazu ist der Wettbewerb zu groß. Trotzdem sollten Sie den Mehrwert eines Beitrags immer im Hinterkopf haben, damit Ihre Texte möglichst unique werden.

Lassen Sie sich auf Ihr Thema ein.

Gerade bei schreibt man mitunter zu Themen, mit denen man sich nicht besonders gut auskennt – oder die einen nicht einmal besonders interessieren. Nehmen Sie sich in solchen Fällen Zeit für die Recherche. Versuchen Sie, tief genug in das Thema einzusteigen, um mit eigenen Worten darüber zu schreiben. Auch wenn es Ihnen selbst vielleicht nicht auffällt: Die Leser_nnen merken in jedem Fall, ob man mit einem Thema vertraut ist oder nicht.

Über die Autorin

Unser Team: Portrait Kerstin Uhing

Kerstin Uhing
Senior Redakteurin Content Marketing
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