Über die Autorin

Jana Finklenburg
Projektmanagerin und Redakteurin
Content Marketing
+49 40 5247774-22
j.finklenburg@kolibri.online

Kolibri Online GmbH
Bernstorffstraße 128
D-22767 Hamburg

Schreiben für Google? Mein Erfahrungsbericht als Onlineredakteurin bei Kolibri Online

Knapp sechs Wochen ist es her, dass ich zum ersten Mal durch die Bürotür im Hamburger Schanzenviertel getreten bin. Seit diesem Tag gehöre ich zu Kolibri Online. Hier bin ich als Redakteurin im Content-Marketing-Team tätig. Was das heißt? Ich setze mich in meinem Job mit moderner, zukunftsorientierter Kommunikation auseinander und lerne, die Mechanismen hinter Google und Co. zu verstehen. Und natürlich erstelle und entwickle ich unterschiedliche Texte und Inhalte fürs Web. Was liegt da näher als ein ausgefeilter Erfahrungsbericht für unseren Blog.

Im folgenden Beitrag kannst du mehr über meine Aufgaben und die Herausforderungen einer Online-Redakteurin lesen und erfahren, welche Voraussetzungen der Job erfordert und wie meine ersten Wochen bei Kolibri waren.

Was macht eigentlich eine Onlineredakteurin in einer Content-Marketing-Agentur?

Was wollen Menschen wissen, wenn sie ein bestimmtes Thema googeln? Wie kann ich Inhalte so aufbereiten, dass sie gefunden werden und zwar möglichst auf Seite 1 bei Google? Und wie schaffe ich es, dass Leserinnen und Leser nicht schon nach den ersten zwei Sätzen meine Seite wieder verlassen? Diese und viele weitere Fragen begleiten mich durch fast jeden Arbeitstag. Denn als Onlineredakteurin erstelle ich Inhalte und Texte für digitale Kanäle. Und ja – natürlich liegt ein Schwerpunkt auf der reinen Content-Produktion, also dem Schreiben von Blogbeiträgen, Produkt- und Kategorietexten, Newsberichten oder Social-Media-Posts und das für viele verschiedene Themen. Der Job umfasst aber noch viel mehr. Schließlich fängt die Arbeit für einen guten Text immer schon vor dem Schreiben an. Nämlich mit einer umfangreichen Recherche: Im Vorfeld suche ich nach spannenden Themen, prüfe relevante Keywords, analysiere User Intents und mache mir Gedanken zu den Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe. Die genauen Zuständigkeiten hängen natürlich immer von Stelle und Arbeitgeber ab, aber die folgende Aufzählung gibt eine gute Übersicht über die wichtigsten Punkte:

Aufgaben und Tätigkeiten einer Onlineredakteur_in:

  • Strategien und Konzepte für Content-Projekte ausarbeiten
  • Themen recherchieren und Trends aufspüren
  • Zielgruppenspezifische Inhalte erstellen; dazu gehören Texte, aber auch Ideen für Infografiken, Videos oder Bilder
  • Redaktionspläne entwickeln und Inhalte kuratieren
  • Text-, Grafik- und Video-Briefings schreiben
  • Beiträge redigieren
  • Verschiedene Web-Analyse-Tools einsetzen
  • Keyword-Recherchen und -Analysen durchführen
  • User Intent und Suchanfragen abbilden
  • Erfolge messen und Reportings aufsetzen
  • Kunden beraten und betreuen
  • Webseiten und Inhalte über Content-Management-Systeme pflegen

Uniabschluss oder Ausbildung: Wie werde ich Onlineredakteur_in?

Bei den aufgezählten Punkten bekommst du vor Freude Pipi in den Augen? Klasse! Das sind schon mal die besten Voraussetzungen. Ein bisschen mehr braucht es allerdings doch, um als Onlineredakteur_in nicht nur Spaß, sondern auch Erfolg zu haben. Dabei sind die Wege zum Ziel so unterschiedlich wie die Routenplanungs-Vorschläge bei Google Maps. Die meisten Onlineredakteur_innen haben einen Hochschulabschluss im Gepäck. Sie haben Medienwissenschaften, Journalismus oder Online-Journalismus studiert. Auch finden viele Quereinsteiger aus anderen Branchen den Weg in die digitale Content-Welt, zum Beispiel durch gezielte Weiterbildungen oder Praktika. Das hat den Vorteil, dass sie gleich das nötige Know-how für bestimmte Themenbereiche dabei haben. Natürlich solltest du auch das mitbringen, was man so schön als Sprachgefühl bezeichnet sowie eine gewisse Affinität zu der großen weiten Welt des Internets mitbringen.

Ich habe vor Kolibri Online ein geisteswissenschaftliches Studium absolviert, anschließend ein Volontariat in einer PR-Agentur gemacht und über die Jahre viel Erfahrung als Texterin in verschiedenen Hamburger Agenturen gesammelt. Währenddessen habe ich immer wieder an gezielten Weiterbildungen teilgenommen, zum Beispiel an der Akademie für Publizistik, der Handelskammer Hamburg oder bei Quadriga.

Gehalt als Onlineredakteur_in: Du hättest gerne Style und das Geld?

Jaja, das liebe Geld. Es ist nie gut genug, ein Thema, das man beim ersten Date lieber ausspart und das ganz schön auf die Stimmung schlagen kann. Oder war das das Wetter? Egal! Was du als Onlineredakteur_in verdienst, hängt von deiner Ausbildung, deiner Vorkenntnisse, deinem Arbeitgeber und dem Bundesland, in dem du arbeitest, ab. Es ist auch ein Unterschied, ob du in einer kleinen Agentur arbeitest oder in einem großen Unternehmen angestellt bist. Bist du schon viele Jahre als Texter_in oder Redakteur_in tätig, wird dein Gehalt anders ausfallen, als dein Verdienst als Neu- oder Quereinsteiger. Die Gehaltsspanne liegt im Einzelnen zwischen 28.000 € und 57.400 €. Lässt sich also festhalten: Style bekommst du als Onlineredakteur_in auf jeden Fall, Geld je nachdem aber auch.

Was ist der Unterschied zwischen einem Onlineredakteur_in und einer Content Manager_in?

Ich bin Onlineredakteurin, erhalte aber auch immer wieder Stellenangebote als Content Managerin. Was genau der Unterschied zwischen den beiden Jobs ist, habe ich mich tatsächlich auch schon mal gefragt. Die Antwort ist nicht ganz einfach. In manchen Unternehmen werden die Bezeichnungen sogar gleichgesetzt. Eine Unterscheidung findet teilweise nach Branchen statt: So findet man in Medienhäusern und Verlagen verstärkt die Bezeichnung Onlineredakteur_in, in Unternehmen und Agenturen arbeiten viele Content Manager_innen.

Doch wie die Benennung auch ausfällt, bei beiden Jobs geht es um ein zentrales Thema: die Betreuung digitaler Kanäle. Alle zuvor aufgezählten Aufgaben können sowohl bei Onlineredakteur_innen als auch bei Content Manager_innen auf dem Tisch landen. Allerdings hat der Content Manager_in eine eher übergeordnete und steuernde Funktion. Strategie, Konzept und die Distribution von Inhalten liegen also eher in seiner Hand. Bei Onlineredakteur_innen liegt der Schwerpunkt mehr auf der Inhaltsproduktion und zwar von Texten, Grafiken, Bildern und Videos für die verschiedenen digitalen Kanäle.

Als kleines Fazit lässt sich also festhalten: Sowohl Content Manager_inne als auch Onlineredakteur_innen beschäftigen sich mit spannenden digitalen Inhalten, die einen mehr steuernd, die anderen mehr produzierend. In beiden Fällen stecken hinter den Bezeichnungen unfassbar schlaue und lustige Menschen. Vor allem bei den Onlineredakteur_innen (Anm. der Red.: Dies ist natürlich eine rein objektive Beobachtung.)

Zwischen Übersetzungsbüro und Content Creation: Und wie ist das jetzt bei Kolibri?

Was ich bereits nach der kurzen Zeit bei Kolibri Online sagen kann: Hier ist es bunt. Die Aufgaben und Themen sind genauso unterschiedlich wie die Suchanfragen bei Google. Ich finde das spannend, denn es gibt mir die Möglichkeit, mich mit vielen verschiedenen Inhalten auseinanderzusetzen, mit denen ich im Alltag nicht viele Berührungspunkte habe.

Hier ist Hands-on-Mentalität gefragt, gepaart mit einer Pippi-Langstrumpf-Attitüde, so nach dem Motto: „Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“ Was nicht heißt, dass hier keine Expert_innen sitzen. Aber Angst vor neuen Aufgaben gibt es nicht: Interne oder externe Spezialist_innen führen regelmäßig Schulungen zu aktuellen SEO-Tipps, zur richtigen Nutzung von Tools wie Sistrix, TermLabs und Co. oder Content-Marketing-Trends durch. Was mir noch gefällt? Für Fragen ist immer Zeit und gute Ideen werden angenommen.

Und ihr sprecht auch Russisch? Fachübersetzungen in über 50 Sprachen

Wer sich Kolibri Online genauer anschaut wird schnell feststellen, dass wir nicht nur Content anbieten, sondern auch eine Abteilung für Fachübersetzungen haben. Und auch, wenn wir in verschiedenen Büros sitzen, gibt es im Arbeitsalltag viele Kooperationen, von denen nicht zuletzt unsere Kundinnen und Kunden profitieren. Außerdem bringt es internationales Flair in die Agentur. Mit Kolleg_innen aus Frankreich, Spanien, Italien oder Dänemark zum Lunch gehen und gleich auch noch mehr über die kulturellen Besonderheiten des jeweiligen Landes erfahren? Awesome!

Love your colleagues: Teambuilding mit und ohne Kaltgetränk

Jaja, das musst du ja jetzt schreiben! Ne, muss ich gar nicht, ist ja mein Text. Deswegen ehrlich gemeint: Die Kolleg_innen sind der Wahnsinn. Mit Menschen zusammenzuarbeiten, die 1.) Ahnung haben, 2.) ihren Job lieben (aber auch nicht zu sehr) und 3.) auch dann mit anpacken, wenn es nicht auf der eigenen To-do-Liste steht, macht einfach unglaublich Spaß.

Eine tolle Erfahrung war zum Beispiel eine Teambuilding-Maßnahme in der Hamburger Kunsthalle. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Redaktion und Projektmanagement haben wir an einem Probelauf für ein neues Teambuilding-Format teilgenommen. Die Kombination aus Kunst, Location und Auswahl der Aufgaben hat bei uns allen echt Eindruck hinterlassen. Und auch, wenn wir als Team vorher schon vorzeigbar waren, sind wir jetzt natürlich noch (Achtung!) gebildeter. Und ja: Das gemeinsame Kaltgetränk nach der Arbeit kommt auch hier nicht zu kurz.

Von Hamburg in die ganze Welt: #Freelancerliebe

Nicht nur über einen bunten Strauß an neuen Büro-Kolleg_innen darf ich mich freuen. Für viele Content- und Übersetzungsprojekte arbeiten wir eng mit Freelancern auf der ganzen Welt zusammen. Durch die Arbeit mit so vielen unterschiedlichen Expert_innen lernt man jeden Tag etwas dazu und schult gleichzeitig seine eigenen Briefing-Skills. Unser Pool an Redakteur_innen und Übersetzer_innen ist super wertvoll, deswegen passen wir gut darauf auf.

Von D wie Deadline bis K wie Karaoke-Fans: Das ganz normale Agenturleben bei Kolibri

Immer noch nicht genug von Kolibri? Kann ich verstehen. Für alle, die noch mehr erfahren wollen, habe ich ein kleines Agentur-ABC erstellt. Enjoy!

Agentur-Alltag

Alltag?
Das wäre ja langweilig.

B2B vs. B2C

Für beides gilt: Guter Content schafft Mehrwert.

Content Marketing

„Auf den Inhalt kommt es an.“ – Sehen wir genauso!

Deadlines

Halten wir immer. Versprochen.

Einsatz

Nicht nur fordern, sondern auch zeigen.

Fach-übersetzungen

Schon mal eine Werbeanzeige auf Kyrillisch erstellt? Wir schon!

Gemütlichkeit

Wir verstehen Hygge. Und halten uns daran.

H1

Ne, nicht der Nachtclub in Wartenau. Aber gut, dass du fragst.

Inselreif

Reisen macht glücklich. Und schlau.

Ja

Auch mal Nein zu sagen ist wichtig. Ein Ja zu guten Ideen aber auch.

Karaoke-Fans

Chorkehlchen und Rockstars: Hier schlummern einige musikalische Talente.

Longtail Keyword

Mit Suchanfragen kennen wir uns aus. Ob Short Head oder Longtail.

Morgenmuffel

Kaffee hilft. Gleitzeit aber auch.

Netzwerk

Copywriter, SEO-Texterin, Fachübersetzer? Wir haben sie alle.

OMG

Hören wir öfter als Reaktion auf unsere Arbeit. Ehrlich.

Projektmanagement

Ist es nicht schön, wenn jemand wirklich den Durchblick hat?

Qualität

Wäre hier passend. Lustiger ist aber Quartalszahl. Ist bei uns übrigens beides top.

Rätselprofis

Kein Kreuzworträtsel ist uns zu knifflig. Wir füllen auch die ganz langen Reihen.

Sternschanze

Zwischen roter Flora und neuem Pferdemarkt: ein Viertel so bunt wie wir.

Texte

Kein SEO-Blabla. Sondern echter Lesestoff.

Unvorein-genommenheit

Haben wir noch nie so gemacht? Super!

VFeierabendbier

Ähm ja. Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Oder?

Wortschatz

16.000 Wörter im Schnitt pro Tag? Schaffen wir. Sogar mit Sinn.

Xenophilie

Neuem und Fremden gegenüber aufgeschlossen? Double check!

Yogi-Tee

But first: coffee!

Zelebrieren

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